Canonical-URLs: gleiche Inhalte eindeutig zuordnen
Parameter, Druckansichten und doppelte Pfade können dieselben Inhalte erreichbar machen. So schaffst du Klarheit.
Aktualisiert: 27.9.2026 · Redaktion SEOdiensteEine bevorzugte Adresse bestimmen
Ein Artikel kann über mehrere URLs erreichbar sein, etwa mit Kampagnenparametern. Lege fest, welche Adresse dauerhaft die Hauptadresse sein soll. Verwende diese Adresse in internen Links und in der Sitemap. Ein Canonical-Verweis kann Suchmaschinen zusätzlich mitteilen, welche Version du bevorzugst.
Konsistenz statt Einzeltrick
Ein Canonical ist ein Signal, keine Zugriffssperre. Widersprechen sich Sitemap, interne Links und Verweise im Seitenkopf, wird die Zuordnung unnötig schwierig. Prüfe deshalb immer die ganze Kette. Verweise nicht pauschal von allen Unterseiten auf die Startseite, wenn die Unterseiten eigene Inhalte enthalten.
Beispiel für einen Shop
Ein Produkt wird über eine normale URL und über einen Newsletter-Link mit Parametern aufgerufen. Beide zeigen denselben Inhalt. In diesem Fall kann die normale Produktadresse die bevorzugte URL sein. Eine echte andere Produktvariante mit eigenständigen Informationen braucht dagegen eine bewusste Entscheidung.
Kontrolle nach dem Einbau
Öffne den Quelltext und prüfe, ob genau die gewünschte absolute URL ausgegeben wird. Kontrolliere außerdem HTTP-Status und Indexierungsanweisungen des Ziels. Die URL-Prüfung der Search Console zeigt, welche kanonische Adresse Google ausgewählt hat. Abweichungen solltest du anhand der konkreten Inhalte untersuchen.